„Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind“ (Victor Hugo)

In Deutschland gibt es zwei Organisationen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, ehrenamtlich Sternenkinder mit ihren Eltern zu fotografieren und so Erinnerungen zu schaffen.

Die zuverlässigste Methode zur Lagerung der Kinder ist in der Regel im Behälter mit kaltem Wasser und im Kühlschrank, wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen (z.b. Spina bifida oder invasive pathologische Untersuchungen), und wenn sie nicht bei den Eltern sind oder fotografiert werden. Nähere Informationen hier . Durch diese Art der Lagerung werden die sichtbare Spuren des Todes gemindert.
Der beste Zeitpunkt anzurufen ist, wenn die Eltern in die Klinik gehen, also z.B. zu Beginn der Einleitung, also zeitnah vor der Geburt. Es können sowohl die Eltern selbst anrufen oder ein Stellvertreter (z.B. Klinik), wichtig ist die Einverständniserklärung der Eltern.
Wichtig: IMMER über die zentrale Einsatzerfassung rufen, nie bei Fotografen direkt. Nur dann ist gewährleistet, dass alle möglicherweise zur Verfügung stehenden Fotografinnen und Fotografen erreicht werden und alles geregelt ist.
Je länger der Tod her ist, desto stärker sind die Veränderungen auch intrauterin. 12 bis 24 Stunden nach dem Tod werden erste Veränderungen an der Haut sichtbar.